In dieser Rubrik werden wir allerlei Interessantes u. Nützliches für Sie aufführen (wird laufend ausgebaut)
Allergie Wörterbuch

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hat ein Allergie-Wörterbuch für 21 europäische Amtssprachen sowie Türkisch, Russisch, Isländisch und Norwegisch zusammengestellt. Darin werden die Namen von 130 allergieauslösenden Lebensmitteln in alle Sprachen übersetzt.

Download > https://www.eu-verbraucher.de/fileadmin/user_upload/eu-verbraucher/PDF/Allergie-Woerterbuch/Allergie_DE.pdf

 

15. Oktober 2014

Sri Lanka: Reisesperre für den Norden
 
Seit dem 12. Oktober gilt in Sri Lanka für Ausländer eine Reisesperre für den Norden der Insel. Das meldet das Auswärtige Amt in seinem gestern aktualisierten Reisehinweis. Demnach sind bereits zahlreiche Touristen und auch in Sri Lanka lebende Ausländer an den Kontrollpunkten abgewiesen worden. Laut Auswärtigem Amt ist nicht absehbar, ob und wie lange diese Maßnahme aufrechterhalten wird. Wie regionale Medien berichten, gibt es derzeit Spannungen zwischen der Regierung in Colombo und der Regierung der "Northern Province" wegen der Stationierung von Soldaten im Norden der Insel.

 

Rückerstattungen bei Flugannulierungen

Ein Artikel des deutschen Spiegel

Wer ein Flugticket bucht und die Reise stornieren muss, bekommt den Hauptteil der Kosten zurück. Den Anspruch gegenüber den Fluggesellschaften erfolgreich durchzusetzen, ist allerdings nicht ganz leicht.

Hannover - Die Reise in die Osterferien, der Städtetrip über Pfingsten - gebucht ist das Flugticket schnell. Doch was passiert mit den Kosten, wenn man nicht an Bord geht? Stornieren Reisende einen Flug, können sie einen großen Teil der gezahlten Kosten zurückverlangen. "Gebühren und Steuern stehen ihnen ohnehin zu 100 Prozent zu", sagt der Hannoveraner Reiserechtler Paul Degott. "Denn die Airline muss sie ihrerseits auch nur abführen, wenn der Gast die Reise antritt."

 

Etwas komplizierter ist es mit dem Anteil, der für den eigentlichen Ticketpreis entfällt. Die Erstattung schließen die meisten Airlines pauschal in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Allgemeinen Beförderungsbedingungen aus. Auch wenn Gerichte so eine Klausel oftmals rügen.

 

"In der Regel können Reisende bei einer Stornierung etwa 95 Prozent des Flugscheinpreises zurückfordern", sagt Degott. Einen kleinen Teil der Kosten dürfen die Airlines grundsätzlich als Bearbeitungsentgelt geltend machen.

Ein Beispiel: Ein Flug kostet 450 Euro, davon entfallen 150 Euro auf Steuern und Gebühren. In diesem Fall können Kunden 150 Euro zurückfordern plus 95 Prozent von den 300 Euro, die das eigentliche Ticket kostet - also 435 Euro.

Die Ansprüche tatsächlich durchzusetzen, gestalte sich in der Praxis allerdings oft schwierig: "Der überwiegende Teil der Airlines mauert oder erhebt überzogene Gebühren, da hilft oft nur noch der Klageweg", sagt Degott.

Verloren geben müssen Reisende das gezahlte Geld nicht: "Sie sollten der betreffenden Airline zunächst schriftlich eine Zahlungsaufforderung zukommen lassen und eine Frist zur Rückzahlung der Kosten setzen", empfiehlt der Reiserechtler. Reagiert die Airline daraufhin nicht, sollten Betroffene die Zahlung noch einmal anmahnen, bevor sie weitere rechtliche Schritte einleiten. "Das ist wichtig, da eine Klage ohne vorherige Anmahnung das Risiko birgt, dass die Airline doch noch zahlt - und der Kläger auf den Kosten für den Rechtsstreit sitzenbleibt", erklärt Degott.

Der ADAC hat ein Musterschreiben vorbereitet, mit dem stornierende Kunden Steuern, Gebühren und Zuschläge von der Fluggesellschaft zurückfordern können. Außerdem können sich Flugpassagiere an die zentrale Schlichtungsstelle SÖP wenden.

Ob dies auch für in der Schweiz gebuchte Flüge gilt, muss im Einzelfall abgeklärt werden.

 

Übersicht bei grossen Naturereignissen

 

Hier finden Sie eine Übersicht über grosse Naturereignisse (in englischer Sprache).

 

Playa de Palma;

Fäkalien im Meer – “Schöne Bescherung” am Ballermann

11. Februar 2014 - Mallorcainfos
Fäkalien im Meer – “Schöne Bescherung” am Ballermann

Playa de Palma

Aus uralten Betonrohren tritt an mehreren Stellen an der Playa de Palma Schmutzwasser aus und sorgt für einen unangenehmen Gestank. Ungeklärte Fäkalien und anderes mehr fliesst so ins Meer. Die Ursache: das Abwassersystem ist überaltert und weist auch konstruktionsbedingt Schwachstellen auf.

Wie die Mallorca Zeitung berichtet, hat der städtische Wasserversorger der Balearenhauptstadt, Emaya, bestätigt, das derzeit aus zahlreichen Lecks an den unterirdischen Wasserrohren nicht geklärtes Wasser austritt. Betroffen ist auch der Kanal unmittelbar an der Uferpromende.

Mangelhaft ist zudem, dass die drei Pumpstationen zu nahe am Ufer stehen und deshalb das Abwasser bei anhaltenden Regenfällen immer wieder ins Meer fließt.

Die Abwasserleitungen sind bereits mehrere Jahrzehnte alt und bestehen zumeist aus Beton. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen das Problem bis zur Eröffnung der neuen Saison an Ostern in den Griff bekommen.

 

Kenia; Eincheckzeit vor Heimflug

 

Kenia verschärft Sicherheitskontrollen an Flughäfen: Nach einem Bombenanschlag Mitte Januar in Nairobi hat unter anderem Kenya Airways die Check-in-Zeiten auf vier Stunden vor Abflug verlängert

 

Myanmar: Sicherheitsmängel bei Inlandsflügen
 
 Das Auswärtige Amt sieht sich veranlasst, Reisende auf Risiken im inländischen Flugverkehr von Myanmar hinzuweisen. Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs innerhalb Myanmars könne im Einzelfall durch veraltetes oder mangelhaft gewartetes Fluggerät lokaler Airlines beeinträchtigt sein, heißt es im aktuellen Reisehinweis. Zum Beispiel vermeiden Bedienstete der Deutschen Botschaft Rangun aus Sicherheitsgründen Flüge mit der staatlichen Myanma Airways (IATA-Code: UB). Auch andere Gesellschaften im Inlandsverkehr weisen laut Auswärtigem Amt Defizite bei der Sicherheit auf. Die Chartergesellschaft FMI, die Flüge von Rangun in die Hauptstadt Naypyitaw anbietet, hat ihre Flugzeuge zwar von Myanma Airways gechartert, lässt sie nach Erkenntnissen der Botschaft aber im Ausland warten, was auf einen erhöhten Sicherheitsstandard hinweise. Myanma Airways ist nicht mit der international operierenden Myanmar Airways International (IATA-Code: 8M) zu verwechseln.
 
Zum Reisehinweis für Myanmar geht es hier
 

 

Spanien: Diebe stehlen Handy, vertelefonieren 17.800 Euro

 

Mit einer Telefonrechnung von 15.000 Pfund in nur zwei Stunden (!!!) dürfte ein Tourist aus Großbritannien in Spanien ein Rekordhalter im Bereich Telefonrechnungen sein. Er hatte sich sein Handy während des Urlaubs stehlen lassen.

Wie die „Daily Mail“ berichtet, kam der Diebstahl seines Handys einen englischen Touristen in Spanien teuer zu stehen. Nicht etwa, weil er ein teures Smartphone sein Eigen nannte, sondern weil die Diebe das Telefon nutzten, ihr eigene Bankkonto aufzufüllen.

Dazu riefen sie eine Nummer an, die 21 Pfund Sterling pro Minute abkassiert – und den Erkenntnissen der Ermittler zufolge auf ein Konto der Diebe einzahlt. Dabei störte die Diebe auch das Passwort nicht, mit dem das Telefon des Touristen geschützt war – sie knackten es offensichtlich mit Leichtigkeit.

Die gute Nachricht für den Reklamemanager aus London, der als Familienvater erhebliche Schwierigkeiten mit der hohen Rechnung bekommen hätte: Sein Anbieter O2 erklärte sich nun bereit, die Rechnung, die der Mann schließlich nicht selbst verschuldet hatte, zu streichen.

Auf eine ähnlich kulante Reaktion des Anbieters sollte man sich als Besitzer eines Mobiltelefons während des Urlaubs indessen nicht verlassen, sondern im Sinn behalten, dass der Missbrauch einer Simkarte für Betrüger ebenso lukrativ sein kann wie der einer Kreditkarte. Deshalb: Passen Sie im Urlaub gut auf Ihr Handy auf!

 

Visum für Russland

Am 8.Feb. 13 endet die Übergangsfrist bei der Umstellung auf elektronische Visa-Anträge. Danach werden die alten Anträge nicht mehr akzeptiert. Das russische Außenministerium hat eine Sonderwebsite eingerichtet, auf der die elektronischen Anträge in Englisch oder Russisch ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden können. Alle Fragen des Antrags müssen vollständig beantwortet werden. Mit dem ausgedruckten Formular können die Reisenden bei der zuständigen konsularischen Vertretung ihr Visum beantragen. > https://visa.kdmid.ru/
 

Verdirbt das Internet das Reisen?  Finden Sie hier einen sehr interessanten Artikel der FAZ. Sollten Sie mit dem Autor übereinstimmen, kontaktieren Sie uns betreffend Ihrer nächsten Reise unter 044 545 11 33 oder info@studertravelservice.ch. Ansonsten, finden Sie auf unserer homepage eine grosse Auswahl an Reisen, Flügen, Sightseeing Touren und vielem mehr zum selber buchen.

Flüge in die USA; die Gepäcktransportbestimmungen für die Einreise in die USA wurden angepasst. Finden Sie hier die aktuelle Auflistung der verbotenen Gegenstände.

Warnung vor Bangkok; Lösegelderpressung scheint die neueste Masche von Gangstern am Flughafen Suvarnabhumi zu sein. Das schadet dem touristischen Image von Thailand erheblich.

Der Flughafen Suvarnabhumi von Bangkok ist berüchtigt für Gepäckdiebstähle. Aus diesem Grund wurden von den Uniformen der Gepäckträger sämtliche Taschen entfernt.

Jetzt scheint es eine neue Masche zu geben: Ausländische Touristen werden am Airport des Diebstahls bezichtig und kommen nur gegen eine hohe Kaution wieder frei. Den Beschuldigten wird mit langwierigen Verfahren gedroht. Da sich solche Fälle in jüngster Zeit häuften,  wird nicht ausgeschlossen, dass ein organsiertes System dahintersteckt, in das auch Polizisten verwickelt sein könnten. Irland z.B. hat daher bereits eine Reisewarnung herausgegeben. Grund: Eine irische Wissenschaftlerin war bei der Rückkehr von einer Konferenz in Bangkok am Flughafen beschuldigt worden, Kosmetika gestohlen zu haben, und eine Engländerin wurde beschuldigt, im Duty-free-Shop eine teure Brieftasche gestohlen zu haben. Einziger „Beweis“: eine Überwachungskamera. Die Brieftasche fand man nicht bei der Frau. Und jetzt kommt’s: Sie und ihr Ehemann wurden zur Polizei gebracht und mussten die Nacht im Gefängnis verbringen. Am nächsten Morgen kam dann ein Übersetzer, der ihnen sagte, dass ihr Prozess Monate dauern könne. Er aber könne für ihre sofortige Freilassung sorgen. Gegen Kaution. Die belief sich auf satte 400‘000 Baht (rd. Fr. 12‘400). Für was und wen auch immer. In einem ähnlich gelagerten Fall zahlte eine Dänin 250‘000 Baht (rd. Fr. 7‘700).